Eigenheim

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In der Schweiz haben wir eine Eigentümerquote von 40%, und dies, obwohl das Eigenheim ein Sachwert ist und somit gegen Inflation besser geschützt ist als das Kapital auf dem Konto.
Jedoch ist es nötig um Eigentümer zu werden ein gewisses Kapital beizusteuern, was insofern heisst, dass man auch auf dieses Ziel hinarbeiten sollte

Zusammensetzung des Eigenkapitals
Bankguthaben, Wertschriftendepot und weiteres freies Vermögen können Sie für das Eigenkapital einsetzen. Da dieses möglicherweise noch nicht reicht, um den Betrag für Ihr Eigenheim anzusparen, können Sie auch weitere finanzielle Mittel einbeziehen:

  • Pensionskasse
  • 3. Säule
  • Erbvorbezug / Schenkung
Was kann man alles für das Eigenkapital verwenden? Wie sieht es mit den Risiken bei einem Bezug des Pensionskassenvermögens aus? Was gibt es Weiteres zu beachten? Lassen sie uns zusammen ein Konzept erstellen, um Ihr Ziel vom Eigenheim zu erreichen. Durch unser fundiertes Vier-Phasenkonzept erarbeiten wir gemeinsam das Eigenkapital sowie die ideale Ausgangslage für einen interessanten und günstigen Hypothekarzins.

Hypothekarten

Ob man sich für die Festhypothek, die variable Hypothek oder die SARON-Hypothek entscheiden soll, kann nicht pauschal beantwortet werden, da die Entscheidung von verschiedenen Faktoren wie Lebenssituation, finanziellen Möglichkeiten, und vielem mehr abhängt.
Was sich zu den Hypothekararten sagen lässt

Variable SARON Festhypothek
Besonderes Maximale Flexibilität Von den tiefen Zinsen profitieren Hohe Plansicherheit, da keine Schwankungen und fix für eine festgelegte Zeit
Laufzeit Keine feste Laufzeit 1-3 Jahre* 1-25 Jahre
Vorteil Jederzeit kündbar, amortisierbar Historisch zinsgünstigste Lösung Abgesichert gegen Zinsanstiege
Nachteil Verhältnismässig hoher Zinssatz Gefahr von Zinsanstiegen Vorfälligkeitsentschädigung bei frühzeitiger Auflösung

* Kann von Bank zu Bank unterschiedlich sein

Tragbarkeitsrechner

Kann ich mir mein Eigenheim heute schon leisten?

Besichtigung

Das künftige Haus bzw. die künftige Wohnung zu besichtigen ist ein sehr schönes Gefühl und Erlebnis. Achten Sie darauf, dass Sie sich nicht von Ihren Emotionen, wie man was einrichten könnte, überrennen lassen. Daher finden Sie hier unsere Empfehlungen, worauf Sie bei einer Besichtigung achten sollten:

  • Verkaufsgrund: Fragen Sie den Verkäufer nach dem Grund des Verkaufs. Wenn Sie das Gefühl haben dies entspricht nicht der Wahrheit, empfiehlt es sich, die Nachbarn zu fragen.
  • Nachbargrundstücke: Sind Bauprojekte in unmittelbarer Nähe geplant?
  • Nachbarn: Suchen Sie das Gespräch mit den künftigen Nachbarn, dies liegt sowohl im Interesse von Ihnen als auch dem Ihres künftigen Nachbarn.
  • Geruch und Lärm: Was befindet sich in näherer Umgebung? Industriebetriebe? Sportplätze? Autobahn/Hauptstraßen?
  • Ausstattung: Gefällt Ihnen die Ausstattung oder müsste noch etwas investiert werden? Wie sieht es mit dem Ausbaustandard aus? Wäre in nächster Zeit eine Sanierung nötig?
  • Keller: Wie ist die Feuchtigkeit im Keller? Könnte dies zu allfälligen Problemen führen?
  • Wände und Fassade: Sind die Außenwände gut isoliert? Besteht die Gefahr eines Schimmelbefalls? Gibt es Risse oder Verfärbungen an den Wänden oder der Fassade?
  • Fenster: Wie sieht es bezüglich des Schallschutzes und Energieeffizienz aus? Wie ist der Zustand?
  • Dach: Ist das Dach trocken? Wie ist der Zustand?
  • Fußboden: Wie ist der Zustand? Wie sieht die Pflege aus?
  • Heizung: Welche Heiztechnik wird genutzt? Muss diese in den nächsten Jahren saniert werden?
  • Wichtig ist, dass Sie den Wert des Hauses eruieren lassen, damit Sie nicht einen zu hohen Preis bezahlen.

Benötigte Dokumente für das Finanzierungsgespräch

Sobald Sie das richtige Objekt gefunden haben muss es aus Erfahrung oft sehr schnell gehen. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, das Dossier schon soweit wie möglich bereits vorzubereiten. Folgende Unterlagen werden für eine Finanzierung benötigt:

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Zu Ihrer Person

  • Pass/ID (falls vorhanden Aufenthaltsbewilligung, falls vorhanden)
  • Aktueller Lohnausweis
  • Kopie der Steuererklärung
  • Pensionskassenausweis mit Freizügigkeitsguthaben
  • Kontoauszüge
  • Depotauszüge
  • Lebensversicherungen (falls vorhanden)
  • Verbindlichkeiten (falls vorhanden Leasingvertrag, Kreditvertrag, Alimente, etc.)
  • Bei Selbständigerwerbenden: Bilanz und Erfolgsrechnung der letzten 3 Jahre inkl. Revisionsbericht

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Zum Objekt

  • Verkaufsdokumentation
  • Lage-/Zonenplan, Bau- und Grundrisspläne des Wohneigentums (falls nicht in Verkaufsdokumentation enthalten)
  • Grundbuchauszug (falls nicht in Verkaufsdokumentation enthalten)
  • Police der Gebäudeversicherung (falls nicht in Verkaufsdokumentation enthalten)
  • Fotos (falls nicht in Verkaufsdokumentation enthalten)
  • Mietzinsaufstellung bei Renditeobjekt

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Spezialfall, Neubau, Umbau, Kauf mit Renovationsplan

  • Baubewilligung
  • Baubeschrieb und Bauplan
  • Bauversicherung
  • Kostenvoranschlag

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Stockwerkeigentum

  • Grundriss inkl. Angaben zur Nettowohnfläche
  • Stockwerkbegründung mit Wertquotenaufteilung
  • Eigentümerreglement der Stockwerkeigentümergesellschaft
  • Angaben zum Erneuerungsfonds

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